7 Ebenen

ebene 7 selbststeuerung

Selbststeuerung ist kein Zustand. Sie ist das Zusammenspiel aller Ebenen.

Selbststeuerung bedeutet im MBSS nicht:keine Führung, keine Steuerung oder „jede*r macht, was er oder sie will“. Selbststeuerung entsteht dort, wo Organisationen alle Systemebenen bewusst nutzen– und sie miteinander in Beziehung setzen.Wenn Routinen tragen.Wenn Kultur Orientierung gibt.Wenn Informationen handlungswirksam sind.Wenn Probleme von den Betroffenen gelöst werden.Wenn Organisationsbedürfnisse als Kraftquellen erkannt sind.Und wenn das Leadership-System zur richtigen […]

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ebene 6 leadership system

Führung gibt Antworten. Ein Leadership-System stellt die richtigen Fragen – zur richtigen Zeit.

Auf Systemebene 6 geht es im MBSS nicht um Hierarchie und auch nicht um Dauerreflexion.Sondern um bewusste Steuerung, wenn Routinen nicht mehr ausreichen. Das Leadership-System verbindet zwei Elemente: Katalyse-DesignEs schafft strukturierte Räume, in denen reale, komplexe Probleme bearbeitet werden können. Ohne Lösungen vorzugeben. Ohne Inhalte zu diktieren. Aber so, dass Betroffene wirksam mitarbeiten und tragfähige

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ebene 5

Intelligente Organisationsbedürfnisse sind Kraftquellen – sobald Organisationen lernen, mit ihnen bewusst umzugehen.

Organisationen verfügen über innere Kraftquellen.Im MBSS nenne ich sie intelligente Organisationsbedürfnisse. Sie entstehen nicht aus Leitbildern, sondern aus gemeinsamer Erfahrung:aus dem, was sich für eine Organisation als stimmig, tragfähig oder frustrierend erwiesen hat. Auf Systemebene 5 geht es deshalb nicht um Führung oder Sinnklärung, sondern um Wirkrichtung und Energie. MBSS unterscheidet hier zwei Arten von

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ebene 4

Organisationen scheitern selten am Problem – sondern an ihrer Problemlösungslogik.

Unter Druck greifen Organisationen meist auf das zurück, was sich früher bewährt hat: Routinen, vertraute Rollen, bekannte Muster. Kommunikation kreist dann vor allem um Beschwerden und Risiken. „Weg-von“-Informationen dominieren – die Organisation bleibt im Hausverstand hängen. Das Problem wird immer wieder beschrieben, aber nicht wirklich gelöst. Auf Systemebene 4 entscheidet sich daher: Kann diese Organisation

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ebene 3 funktionale informationen

Informationen sind keine Inhalte – sie sind Handlungsschalter.

In Organisationen wirken Informationen nicht allein dadurch, dass sie existieren. Sie wirken, wenn sie Handeln auslösen. MBSS unterscheidet deshalb zwischen strukturellen Informationen (z. B. Aushänge, Mails, Reden) und funktionalen Informationen –denjenigen, die Menschen im Alltag tatsächlich in Bewegung bringen. Ob eine Information funktional wird, hängt von der Situation, der Deutung und dem Kontext ab. Erst

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ebene 2

Kultur färbt Verhalten – Selbststeuerung gestaltet es.

Kultur ist das Grundmuster, mit dem eine Organisation auf die Welt reagiert. Sie zeigt sich in dem, was wir tun, ohne darüber nachzudenken:Wie wir miteinander sprechen.Wie wir entscheiden.Wie wir Unsicherheit ausgleichen. 👉 Manche Kulturen sind eher umsetzungsorientiert – es zählt, dass Dinge vorankommen.👉 Andere sind stärker erlebnisorientiert – Beziehung und Miteinander stehen im Vordergrund.Beide Varianten

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ebene 1

Mentale Gesundheit beginnt im Alltag – nicht in Leitbildern.

Organisationen zeigen ihre Gesundheit nicht in Leitbildern, sondern in ihren Routinen – in dem, was täglich getan, entschieden und wiederholt wird.Routinen sind das Fundament funktionierender Organisationen:Sie halten Prozesse stabil und geben Sicherheit,solange sie bewusst gestaltet und überprüfbar bleiben. Im Modell der mental gesunden Organisation greifen hier zwei Perspektiven ineinander: 👉 Entscheidungs-Design – es strukturiert, wie Entscheidungen

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