Intelligente Organisationsbedürfnisse sind Kraftquellen – sobald Organisationen lernen, mit ihnen bewusst umzugehen.

Organisationen verfügen über innere Kraftquellen.
Im MBSS nenne ich sie intelligente Organisationsbedürfnisse.
Sie entstehen nicht aus Leitbildern, sondern aus gemeinsamer Erfahrung:
aus dem, was sich für eine Organisation als stimmig, tragfähig oder frustrierend erwiesen hat.

Auf Systemebene 5 geht es deshalb nicht um Führung oder Sinnklärung,
sondern um Wirkrichtung und Energie.
MBSS unterscheidet hier zwei Arten von Organisationsbedürfnissen (nach Marie Miyashiro):

Erfahrungsorientierte Bedürfnisse
– Identität
– lebensbejahender Zweck
– Ausrichtung
Sie beantworten die Frage, wofür es sich überhaupt lohnt, Energie zu mobilisieren.

Wirkungsorientierte Bedürfnisse
– Struktur
– Energie
– Ausdruck / Darstellung
Sie wirken verhaltensbahnend: Sie beeinflussen Fokus, Startimpuls und Umsetzungskraft.

Bleiben Organisationsbedürfnisse unbewusst, wirken sie trotzdem –
als Widerstand, Zähigkeit oder innere Inkongruenz. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Energie ins Leere läuft.

Mentale Gesundheit zeigt sich hier darin, dass Organisationen ihre Kraftquellen kennen –
und ihr Handeln so gestalten, dass diesen Bedürfnissen besser entsprochen wird.

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