Mental gesunde Organisationen brauchen keine Chefs.
Zumindest nicht im Sinne dauerhafter Machtpositionen.
Idealerweise ist Verantwortung geteilt, Entscheidungen entstehen dort, wo die Betroffenen sind,
und die Organisation gehört allen gemeinsam.
Die Realität sieht oft anders aus. Führungsrollen sind noch da.
Formale Hierarchien wirken – rechtlich, strukturell, kulturell.
MBSS kommt auch damit klar.
Nicht, um Hierarchie zu legitimieren,
sondern um zu verhindern, dass sie Kooperation blockiert.
Der entscheidende Punkt ist Klarheit:
- Wie viel Verantwortung bleibt bei einer Führungsperson?
- Was wird tatsächlich gemeinsam entschieden?
- Und ab wann geht Verantwortung wieder zurück ins System?
Solange das unausgesprochen bleibt, entstehen Abhängigkeiten.
Wird es transparent gemacht, wird Zusammenarbeit möglich – auch unter ungleichen Rollen.
MBSS nutzt dafür Katalyseprozesse:
Sie klären zuerst Verantwortung, Entscheidungsräume und Abhängigkeiten.
Erst danach beginnt das gemeinsame Ringen um Lösungen.
So kann eine Organisation bereits heute kooperativ arbeiten –
auch wenn sie strukturell noch nicht dort ist, wo sie langfristig hinwill.