Selbststeuerung ist kein Zustand. Sie ist das Zusammenspiel aller Ebenen.

Selbststeuerung bedeutet im MBSS nicht:
keine Führung, keine Steuerung oder „jede*r macht, was er oder sie will“.

Selbststeuerung entsteht dort, wo Organisationen alle Systemebenen bewusst nutzen
– und sie miteinander in Beziehung setzen.
Wenn Routinen tragen.
Wenn Kultur Orientierung gibt.
Wenn Informationen handlungswirksam sind.
Wenn Probleme von den Betroffenen gelöst werden.
Wenn Organisationsbedürfnisse als Kraftquellen erkannt sind.
Und wenn das Leadership-System zur richtigen Zeit
Katalyse-Design und inneren Kompass aktiviert.

Dann muss niemand „die Organisation steuern“. Die Organisation steuert sich selbst.
Nicht automatisch. Nicht dauerhaft. Sondern immer wieder neu –
situativ, bewusst und gemeinsam.
Mentale Gesundheit zeigt sich hier darin, dass Organisationen auch in Unsicherheit
handlungsfähig bleiben, ohne ihre Menschen zu überfordern oder sich selbst zu verlieren.

Selbststeuerung ist damit kein Ziel.
Sie ist eine Fähigkeit.

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